Einladung zur Pressekonferenz
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Freitag 28.11.2008 um 13.30 – 14.30 Uhr im “ABION Hotel“
Alt Moabit 99 - an der Spree nahe dem Hauptbahnhof Berlin
(Bus TXL, 123, U 9 Turmstrasse).
Zur
Einweihung der Skulpturen Gruppe der Kindertransporte
„Züge in das Leben – Züge in den Tod“ - 1938 -1945“ Georgenstrasse/Friedrichstrasse am Sonntag, 30. November 14.00Uhr.
Anwesend:
Künstler:
Frank Meisler, Initiative Berliner Kinderskulptur Lisa Schäfer,
Irene Schmied New York, Heinz Kallmann Berlin,
Christoph Heubner Vizepräsident IAK Berlin/Volker Hobrack Vors. d. Gedenktafelkommssion Berlin Mitte
Die
sieben Figuren befinden sich bereits in Berlin. Zwei werden symbolisch
für die 10 000 geretteten Kinder zu sehen sein, fünf für
die zurückbleibenden Freunde und Geschwister, die mit den Familien
deportiert wurden. Damit zeigen die bereits bestehenden Skulpturen der
Kindertransporte von Wien (2008) und London (2006) die Verbindung in
der Historie auf. Der Künstler wird sie mit seinem Team am
28./29.112008 montieren.
Die Aufenthalte der ca 60
-70 Zeitzeugen zur Einweihung der Skulptur, aus New York, Jerusalem,
London, Wien und der Schweiz wurden vom Bundespresseamt vom Hotel Savoy
und dem Hotel ABION und dem Berliner Polizei gefördert.
Auf
Entscheidung des Ältestenrates im Bundestag werden die ehemaligen
KINDER im Kunstzimmer des Bundestages am 01.Dezember um 11.00 Uhr
empfangen. Vizepräsidentin Petra Pau wird sie begrüßen
und durch die aktuelle Ausstellung führen. Schüler des
Droste-Hülshoff Gymnasiums werden mit Werken von Beethoven diesen
Empfang begleiten.
Am 29.11.2008 ist der Besuch des Schlosspark Sanssouci Potsdam, Sonntag 30.11.2008 City Tour durch Berlin geplant.
Am
23. November 2008 kommen in London ca. 500 KINDER zur dritten Reunion
der Kindertransporte zusammen, an der Hauptkommissar Detlef Thiele von
der Landespolizeischule Ruhleben und Lisa Schäfer als Gäste
geladen sind.
Zu dieser Reunion in London am
Sonntag, dem 23.November, wird der britische Thronfolger, Prinz
Charles, für eine Stunde anwesend sein, der auch Schirmherr der
Skulptur der Kindertransporte in London ist.
Die Berliner
Skulptur der Kindertransporte ist die zweite Skulptur der
Kindertransportthematik des israelischen Künstlers und Betroffenen
Frank Meisler, (www.frank-meisler.com)
der im Alter von elf Jahren von Danzig kommend Berlin in Richtung
Grossbritannien verließ. Ebenso wie ca. 750 weitere Kinder, die
ebenfalls vom Bahnhof Friedrichstrasse aus unterschiedlichen
Städten kommend, über Aachen die holländische Grenze
erreichten und die Reise per Schiff ab Hoeck van Holland nach
Harwich(UK) fortsetzen konnten. Auf diesem Weg wurden etwa 10 000
Kinder nach England gerettet. Für sie und ihre Familien war
oftmals die Verabschiedung am Bahnhof, ein Abschied für immer.
Auszubildende
der Landespolizeischule übernehmen während der
Einweihungsveranstaltung in Berlin am 30.11. 2008 die Patenschaft
für alle anwesenden Zeitzeugen. Je ein(e) PolizeischülerIn
wird sich intensiv mit dem Leben eines Zeitzeugen des Kindertransports
beschäftigen.
Der Skulptur werden
Informationstafeln am Bahnhofsgebäude des Bahnhofs
Friedrichstrasse beigefügt, die die Historie der Kindertransporte
erläutern. Diese sind noch in Arbeit und werden von Historikern
geprüft.
Lisa Schäfer
Initiative Berliner Kinderskulptur
Müggelstrasse 14, 10247 Berlin,
schaefer.lisa[ ad ]berlin [dot] de,
www.kindertransporte.de
Link zum Artikel im Tagesspiegel vom 17.11.2008:
Anlässlich der Wiedereröffnung der Ausstellung
"Verraten und Verkauft",
fand am 17.11.2008 eine Podiumsdiskussion
über die "Die Geschichte hinter den Scherben" der Schülerrandale statt.
Die demolierte Ausstellung in der Humboldt-Universität öffnete wieder.
Sie dokumentiert das Ende jüdischer Unternehmen während der Nazizeit.
Die
Ausstellung „Verraten und Verkauft“ (bis 29. November
geplant) wurde in der Humboldt-Universität Unter den Linden
wiedereröffnet.
Die Uni und die Jüdische Gemeinde veranstalteten im Senatssaal eine
Podiumsdiskussion mit der
- Bundestagsabgeordneten Monika Grütters (CDU),
- Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse,
- Levi Salomon, Beauftragter der Jüdischen Gemeinde zur Bekämpfung des Antisemitismus, und
- HU-Präsident Christoph Markschies.
Das Faltblatt "be koscher" wurde an Teilnehmer dieser Veranstaltung verteilt.
(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 20.11.2008)
Laut
Innensenator Körting haben Behörden keine Hinweise auf eine
geplante Zerstörung der NS-Ausstellung "Verraten und Verkauft".
Vor einer Woche haben Schüler im Rahmen einer Demonstration die
Humboldt-Uni gestürmt und Teile des Universitätsgebäudes
besetzt. Dabei wurden Teile der Ausstellung beschädigt.