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mit dem Seil geht es aufwärts

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VNP/PA58

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 031_1981-90

zuletzt aktualisiert  
am: 14.02.2008  

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KONFLIKT UND KONTINUITÄT

20 JAHRE STADTTEILPOLITIK IM WEDDING 

1991 hrsg. von Werner Druskat und Jürgen Nowak

WOHN- UND NACHBARSCHAFTSPROJEKT

PRINZENALLEE 58 : ZEHN JAHRE SELBSTVERWALTUNG

Von Dorothea Reinhardt und Elfi Witten

Die Prinzenallee 58 wurde am 27.02.1981  als 100. Haus in Berlin besetzt.

Hutfabrik Gebrüder Gattel

Ursprünglich war das Fabrikgebäude Prinzenallee 58 im Jahr 1891 als Hutfabrik der jüdischen Fabrikanten "Gebrüder Gattel" errichtet worden.
In den 30er Jahren wurde es zu einem Wohnhaus mit 1- bis 2-Zimmerwohnungen auf drei Etagen umgebaut. 
Die jüdische Familie hatte das Gebäude zuvor unter dem Druck der Nazis zu einem Spottpreis verkaufen müssen. Unverändert blieben die Fabrikhallen im Erdgeschoß sowie die dazugehörigen Hallen auf dem zur Panke gelegenen Grundstücksteil.
Sie wurden zuletzt von der Kempinski Hotelwäscherei genutzt (bis ca. 1977).  weiter...

aus: Schriftenreihe Wedding, Band 3
zur Inhaltsübersicht Band 3



Titelbild es geht auch anders ...   1983 machte der Bewohnerverein (des HH) der Prinzenallee 58, der Verein zum Schutz billigen Wohnraums, als Herausgeber einer kleinen Broschüre in aller Öffentlichkeit deutlich:
"es geht auch anders..."  [7.264 KB]

(Sorry, - z.Z. leider erst in der "Rohfassung"  - mit schwarzen Seitenändern!)
ar 14.02.06

Das Buch
¨DAS GLÜCK
BRAUCHT
EIN ZUHAUSE¨

erschien 1982 zur gleichnamigen
Ausstellung (von 1981)


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1891-1981



Netzwerk Beiratsvorlage zum 1.7.82

Projekt: Prinzenallee 58
Antrag vom: 20.03.82

1982-03-20_netzwerk-beiratsvorl.rtf

Kurzdarstellung des Projektes:

Siehe Selbstdarstellung des Projektes

Geschichte der Bearbeitung des Antrages und Stellungnahme des Bearbeiters (Jens Evers-von Wittenburg):

Ende 1981 erhielt die Projektarbeitsgruppe den Antrag eines Kinderladens mit dem Namen "Vogelscheuche" auf finanzielle Förderung in Höhe von etwa 5000.- DM.

Da ich selbst im sozialen Bereich tätig bin, nahm ich den Antrag zur Bearbeitung an und vereinbarte Anfang 1982 einen ersten Gesprächstermin in dem Kinderladen.

Im Verlaufe dieses Gespräches, das etwa 3 1/2 Stunden dauerte, ergaben sich aus dem Antrag des Kinderladens heraus Perspektiven, deren Dimensionen ich mir vorher nie hätte träumen lassen. Mir wurde während dieser 3 1/2 Stunden des ersten Gespräches eigentlich nur eines deutlich:

Der Antrag des Kinderladens "Vogelscheuche" stellte nur die Spitze des Eisberges eines der größten Selbsthilfeprojekte Berlins, des besetzten Gebäudekomplexes Prinzenallee 58 im Wedding, dar und dieses gesamte Projekt ist in seiner Zukunft entscheidend von einer grundlegenden Netzwerkförderung abhängig.