Am 27.02.2006
jährte sich die Besetzung
der PA58 [Prinzenallee
58] zum 25-zigsten mal.
Aus
diesem Anlass
möchte ich mit der virtuellen "Neuauflage" des Buches,
¨DAS GLÜCK BRAUCHT EIN ZUHAUSE¨,
zu
einer kleinen "Atempause"
einladen.
Lassen sich die alten, selbstironischen Leitmotive aus bewegt(er)en
Zeiten: "Keine Atempause
- Geschichte wird gemacht" und
"Wir haben zwar keine
Chance, - aber wir nutzen sie!",
nur noch nostalgisch deuten oder können wir selbstbewusst
zurückschauend feststellen, nicht nur "Geschichte",
sondern sogar "Zukunft gemacht"
zu haben?
Der
3.
Teil
des Buches thematisiert die "Instandbesetzung als
Mittel zur Selbsthilfe am Beispiel der Prinzenallee 58" (Wedding)
Dieser Teil der Ausstellung
wurde von Wolfgang
Dargel, Reiner Herzog und Albert Reinhardt
im März 1982 fotografisch und textlich neu bearbeitet.
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BRAUCHT
EIN
ZUHAUSE¨
erschien 1982 zur
gleichnamigen
Ausstellung (von
1981)
1891-1981
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Textband
oben rechts:
Sanierungskritik:
¨Seit Beginn der
siebziger Jahre läßt sich jedoch nicht
länger übersehen, daß nicht asoziale
Randgruppen den öffentlichen Frieden stören, sondern
- genau umgekehrt - jene als Therapie dagegen hingestellten
gigantischen ¨Sanierungen¨ unserer Städte.
Zahllose
Bürgerinitiativen haben seither aufgedeckt in welchem
Ausmaß
viele Bürger durch die Exmittierung aus angestammter Wohnwelt
in die
Kälte von Neubausiedlungen erkrankt sind. Die Vertreibung
bedeutet für
viele, daß ¨die beiden Pfeiler des reifen Ich,
nämlich die Identität
mit der eigenen Lebensgeschichte und die Kommunikation mit anderen...
weitgehend zerstört werden.¨
(Alfred Lorenzer)." (H.E.
Bahr, 1977).
Foto [auf Seite 90]:
"Hausfest
am
ersten Jahrestag
der Besetzung
(28.02.1982)"
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1983
machte
der Bewohnerverein (des HH) der
Prinzenallee 58, der Verein zum Schutz billigen
Wohnraums, als Herausgeber einer kleinen Broschüre
in aller Öffentlichkeit deutlich:
"es geht auch
anders..."[7.264
KB]
(Sorry,
- z.Z. leider erst in der "Rohfassung" -
mit schwarzen Seitenändern!)
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BAND 3Juni/Juli
1991
KONFLIKT UND
KONTINUITÄT
20 Jahre Stadtteilpolitik
im Wedding
mit Beitragen von
Werner Druskat,
Jürgen
Nowak u.a.
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BAND 6 1993,
vergriffen
Anni Wolff
Schliesslich waren wir
alle jung und lebenslustig
Erinnerungen:
von Berlin nach Israel
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Band
3 behandelt im letzten Kapitel das
Das
Wohn- und Nachbarschaftsprojekt
Prinzenallee
58 / ab Seite 73
von
Dorothea Reinhardt
und Elfi Witten
Viel
Spass beim (Wieder-)
Lesen!
Albert Reinhardt, 15.02.06
"Seit
1983 ist
der Verein Nachbarschaftshaus
Prinzenallee (VNP)
als gemeinnütziger Verein im und für den Wedding
aktiv als lebendige, charmant chaotische, aber immer kreative
Einrichtung zum Nutzen und
Wohle unserer NachbarInnen und NutzerInnen."
www.nachbarschaftshaus-prinzenallee.de
Seit vielen Jahren kommt hier der "Spontanzusammenschluss
Mobilität für Behinderte und
Nichtbehinderte" zusammen.
mehr
LOS geht´s!
LOS
steht
für Lokales Kapital für Soziale Zwecke. VNP-Bauwagen:
Jugendliche bauen einen Bauwagen aus, der hinter dem Nachbarschaftshaus
Prinzenallee 58 steht.
www.wohnstatt.de
Fabrikgebäude
Prinzenallee 58 in Berlin-Wedding mit Wohnungen
und
soziokulturellen Nutzungen im Blockinnenbereich (1.150 qm
Gewerbefläche).
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