Zur Gruppenhaftigkeit des Menschen
Die
Evolution hat den Menschen zu einem Gruppenwesen entwickelt. Ebenso wie
die blinden Wissenschaftler in Bezug zum Elefanten blind sind, sind wir "blind" dafür, auf
welche Probleme wir in Zukunft stoßen werden, dennoch sind wir,
als Gruppenwesen, im Grunde zu deren Lösung sehr gut ausgestattet. Diese
Ausstattung ist uns als Anlage in die Wiege gelegt und lenkt uns
bereits auf vorbewußter Ebene.
Unserer genetische Ausstattung, erwartet sozusagen, dass wir als Menschen,
auf ein Umfeld stoßen, innerhalb dessen es uns möglich
sein würde, erfolgreich zu agieren, weil wir in der Lage sind
- handlungsorientiert zu denken,
- uns miteinander kommunikativ, über unsere Wahrnehmungen und Ideen, auszutauschen können und
- einer Gemeinschaft angehören in welcher wir anerkannt sind.
Betrachtet man, diese in jedem von uns genetisch fixierten
Möglichkeiten und Vorausetzungen, Probleme gemeinsam
in einer (kleinen) Gruppe zu bewältigen, als etwas ursprünglich "Ganzes", so ergibt diese "Modell-Gruppen"-Perspektive auch einen neuen Sinnzusammenhang für das einzelne Individuum in der heutigen Massengesellschaft.
Das Ziel und der Weg dahin sind es, Strukturen zu bauen und
Rahmenbedingungen zu setzen, innerhalb derer wir uns als Menschen
bestmöglich entfalten können, um so die Krise der Gesellschaft zu überwinden.
Die Rückbindung an die Gruppe
Die Welt aus der Gruppen-Perspektive betrachtet
Das Wort religio
hatte im Lateinischen die unterschiedlichsten Bedeutungen: "Gottesfurcht",
"Frömmigkeit", "Heiligkeit", aber auch "Rücksicht", "Bedenken",
"Skrupel",
"Pflicht", "Gewissenhaftigkeit" oder "Aberglaube".
Nach Cicero (De Natura Deorum 2, 72; 1. Jh. v. Chr.) geht religio
zurück auf relegere,
was wörtlich "wieder
auflesen, wieder aufsammeln, wieder aufwickeln", im
übertragenen Sinn "bedenken,
Acht geben" bedeutet.
Etwa 350 Jahre nach Cicero führt der christliche Apologet
Lactantius (Divinae Institutiones 4, 28) das Wort religio dagegen
zurück auf religare:
"an-,
zurückbinden". Mögliche
ursprüngliche Bedeutungen von "Religion" sind
demnach "frommes
Bedenken" oder die "Rückbindung"
an einen von Gläubigen an-
bzw. wahrgenommenen universellen göttlichen
Ursprung oder an sonstiges
Höheres."
Als "Rückbindung"
an
ein "sonstiges Höheres", könnte beispielsweise auch
die
genetisch fixierte, emotionale Bindungsbereitschaft an andere
Gruppenmitglieder, bzw. an die Gruppe gesehen werden. Das Gefühl von Empowerment
könnte, als die Reaktion unseres menschlichen
"Gruppen-Belohnungssystems" gesehen werden, welches nach einem
gelungenen kommunikativen Abstimmungs- und "Ver-Handlungs-Prozess"
einen inklusiven Impuls
zum gemeinsamen Handeln verstärkt indem es den
Gruppenmitgliedern zugleich ein (gemeinsames) Gefühl vermiitelt,
nicht nur "befähigt zu sein" zu handeln, sondern sich auch stark
und ermächtigt zu fühlen, dies dann auch wirklich zu tun.
Das Bedürfnis und die Fähigkeit zum "Empowerment" und der damit einhergehenden
"Rückbindung" an etwas
Höheres,-
nicht nur der Gruppe, sondern z.B. auch einer gemeinsamen Aufgabe
oder Idee, scheint z. Z. , innerhalb unserer säkularen,
gesellschagftlichen
Makro-Strukturen, nicht (mehr) hinreichend befriedigt werden zu können.
DIE ZEIT vom 14. September 2006 / Nr. 38 WISSEN / Seite 43
Ethik ohne Gott
von Philip Kitcher
» ethik_ohne_gott.pdf
Altruismus gibt es demnach nicht nur bei Menschen
Berliner Zeitung vom 27.06.2007
Wissenschaft - Seite 12
Kerstin Viering
Prinzip Menschlichkeit
von Joachim Bauer
Aus einer Rezension des humanistischen Pressedienst
Evolutionstheorie
28 Nov 2006 -10:07 Nr. 595
Fazit:
Die Erkenntnisse der Neurobiologie lassen hoffen:
nicht die Religionen, noch die hehre Vernunft sind es, die den Menschen zum „menschlich" sein erziehen müssen.
Die humanistischen Prinzipien und Werte haben ihre Grundlage im
Gegenteil im Wesentlichen in der angeborenen Natur des Menschen.
Sie erhalten somit ihre Legitimation über den einfachen Anspruch, dieser Natur auch gerecht zu werden.
Zum einen wäre es daher notwendig, die angeborene Natur des Menschen
und die daraus erwachsenden Bedürfnisse zu erkennen, und zum anderen,
sie in der Erziehung nicht zu unterdrücken, sonder frei zur Entfaltung
zu bringen.
Vielleicht ist dies die wichtigste Erkenntnis, die sich aus „Prinzip Menschlichkeit" ziehen lässt.
Anna Ignatius
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Zur Internet Seite von Prof. Dr. med. Joachim Bauer, Freiburg
Lob der Schule
Sieben Perspektiven für Schüler, Lehrer und Eltern
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Übersetzung einiger Folien und Übersichten aus dem Trainings-Manual von
Norm Green
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¨Kooperatives Lernen bedeutet, dass sich Schülerinnen und Schüler
gegenseitig bei der Arbeit unterstützen und gemeinsam zu Ergebnissen
gelangen.
Dies geschieht in Partner- oder Gruppenarbeit .
In
gut strukturierten Lerngruppen wird unter Zuhilfenahme von zahlreichen
Methoden ein hohes Aktivierungsniveau der Lernenden erreicht mit
nachhaltigen Erfolgen im kognitiven Bereich.
Problemlöse- und
Sozialkompetenz werden gleichermaßen aufgebaut und führen häufig zu
einem positiveren Selbstbild der Lernenden. Grundvoraussetzung für die
erfolgreiche Arbeit in Gruppen ist das Schaffen eines förderlichen
sozialen Klimas mit positiven Abhängigkeiten unter den
Gruppenmitgliedern.¨
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Ohne Anspruch auf Vollständigkeit, sei hier auf einige Vorreiter
und Anstifter gesellschaftlicher Lern- und Suchprozesse
hingewiesen, die das Ziel verfolgen Empowerment neu zu etablieren.
Berliner Zeitung
NUMMER 153| Mittwoch, 4. Juli 2007 Seite 27
HUMBOLDT-UNIVERSITÄT
HU PLANT KOOPERATIONSVERTRÄGE MIT SCHULEN ABZUSCHLIESSEN, UM DIE ZUSAMMENARBEIT ZU VERSTÄRKEN
von Jan Steeger
Schülerportal der Humboldt-Universität
http://www.hu-berlin.de/schueler
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2002 nannte sich PSI-21 noch "PSI-Demokratie"
www.rewi.hu-berlin.de/Lehrstuehle/Schuppert/demo_psi.htm
Stand: 2.07.2007
Giordano Bruno Stiftung
"Die Giordano Bruno Stiftung
(Stiftung zur Förderung des evolutionären Humanismus) sammelt neuste
Erkenntnisse der Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften, um ihre
Bedeutung für das humanistische Anliegen eines "friedlichen und
gleichberechtigten Zusammenlebens der Menschen im Diesseits"
herauszuarbeiten.
Ziel der Stiftung ist es, die Grundzüge eines
naturalistischen Weltbildes sowie einer säkularen, evolutionär-
humanistischen Ethik/Politik zu entwickeln und einer interessierten
Öffentlichkeit zugänglich zu machen."
Informationen zur Stiftung finden Sie auf der zentralen GBS-Website:
www.giordano-bruno-stiftung.de
Projektseite "Leitkultur-Humanismus und Aufklärung"
www.schmidt-salomon.de
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Stand: 2.07.2007
Selbsthilfe und Selbstunternehmung in der Bürgergesellschaft -
Zivilgesellschaftliches Engagement und
Selbstorganisation als Zukunftsmodell
Empowerment-Kongress 2007
an der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH)
vom 19. bis 21. September 2007
Kongress-Aufruf
www.kongress2007.de
Ausgangslage: Die gegenwärtige wirtschaftliche und strukturelle Entwicklung erzeugt
zunehmend ungeschützte Lebensverhältnisse. Damit einher gehen das Auseinanderdriften
von Bildungs- und Einkommenschancen sowie die Erosion gemeinsamer Werte.
Viele
Menschen finden sich unversehens am unteren Rand der Gesellschaft
wieder - abgeschrieben, ausgesondert und überflüssig. Ihre Möglichkeit
zur gesellschaftlichen Teilhabe schwindet rasch. Dabei liegt Arbeit auf
fast allen Gebieten unserer Gesellschaft brach. Sie ist für den
Einzelnen indes kaum zugänglich, weil es offenbar an politischen
Visionen und Willen, an professionellem Wissen und angepassten
Netzwerken mangelt.
Empowerment: Umsteuern ist
da am ehesten möglich, wo die Menschen ihren Lebensmittelpunkt haben,
nämlich vor Ort. Dort benötigen sie Ermutigung und niedrigschwellige,
flexible und lebensfreundliche Förderbedingungen, kurz Empowerment.
Durch den Empowerment-Kongress, der Selbstbemächtigung der Bürger auf
lokaler Ebene, soll eine breite Diskussion auf wissenschaftlicher und
professioneller Ebene entfacht werden, auf welche Art sich die
Bürgergesellschaft durch Selbsthilfe und Selbstunternehmung im Sinne
einer solidarischen Ökonomie ("Think global, act local!") nachhaltig
und konvivial organisieren kann.
Drei zentrale Fragen:
- Rapider Umbau des Sozialstaats: Was kann lokale Selbstbemächtigung und Selbstorganisation bewirken?
- Stärkung der zivilgesellschaftlichen Selbsthilfe und Selbstunternehmung: Welche ökonomischen und ökologischen, aber auch ideellen und spirituellen Rahmenbedingungen sind notwendig?
- Empowerment und Professionalität: Welche fachlichen und berufspolitischen Neu-Orientierungen sind erforderlich?
Adressaten:
Der Kongress richtet sich an Professionelle aus den Bereichen Soziale
Arbeit, Gesundheit, Bildung, Psychotherapie und bürgerschaftliches
Engagement ebenso wie an Studierende und engagierte Laien. Angesprochen
sind gleichermaßen Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik und den
Verbänden sowie aus Profit- und Non-Profitunternehmen.
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Meinrad
M. Armbruster (2007): Vortrag am 2. Mai 2007 zur Eröffnung der
Ringvorlesung „Empowerment“ an der Hochschule Magdeburg - Stendal (FH)
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Stand: 2.07.2007
Norbert Herriger
1. Definitionen von Empowerment
"Die Menschen stärken", "Ressourcen fördern", "personale und
soziale Kompetenzen (weiter-)entwickeln" – Stichworte wie diese verweisen
auf ein Handlungskonzept, das in den letzten Jahren zum Fixstern am Himmel
der psychosozialen Arbeit avanciert ist: das Empowerment-Konzept.
Ursprünglich eine Importware aus dem Bereich der Sozialen Bewegungen,
der Gesundheitspsychologie und der gemeindebezogenen sozialen Arbeit der
USA gehört dieses Konzept heute zu den Kursgewinnern auf dem psychosozialen
Ideenmarkt. Es hat in der Sozialpädagogik, der psychotherapeutischen
Arbeit, in der Gesundheitsförderung und der Familienpädagogik
Eingang in die Reformdebatte gefunden und vielfältige Modellprojekte
stimuliert. In der Literatur finden sich viele Versuche, das was Empowerment
(wörtlich übersetzt: Selbstbemächtigung; Selbstbefähigung;
Stärkung der Eigenkräfte) ausmacht, auf den Begriff zu bringen.
Gemeinsam ist allen Definitionsangeboten eines: Der Begriff Empowerment
steht heute für alle solchen Arbeitsansätze in der psychosozialen
Praxis, welche die Menschen zur Entdeckung der eigenen Stärken ermutigen
und ihnen Hilfestellungen bei der Aneignung von Selbstbestimmung und Lebensautonomie
vermitteln wollen. Ziel der Empowerment-Praxis ist es, die vorhandenen (wenn
auch vielfach verschütteten) Fähigkeiten der Menschen zu kräftigen
und Ressourcen freizusetzen, mit deren Hilfe sie die eigenen Lebenswege
und Lebensräume selbstbestimmt gestalten können. Empowerment
- auf eine kurze Formel gebracht - ist das Anstiften zur (Wieder-)Aneignung
von Selbstbestimmung über die Umstände des eigenen Lebens.
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Stand: 2.07.2007
Der Impuls
Der Vorschlag, ein allgemeines Grundeinkommen in Verbindung mit einer
Umstrukturierung des Steuerwesens - von der Ertrags- zur
Konsumbesteuerung - einzuführen, hat in der breiten Öffentlichkeit
sowohl Zustimmung als auch Ablehnung hervorgerufen. Was sind die Gründe
für dieses geteilte Echo?
Bedingungsloses Grundeinkommen bedeutet: für jeden einzelnen gibt es
Freiraum zur Selbstbestimmung. Eine solche Idee macht Mut: ist es an
der Zeit, einen solchen Schritt zu wagen?
Die Ausgangslage
Mit dem auf innovativem Geist beruhenden technischen Fortschritt haben
wir im wirtschaftlichen Leben einen enormen Zuwachs an Produktivität
erzielt. Die Folgen des technischen Fortschritts scheinen jedoch
paradox: trotz gestiegener Produktions- und Versorgungsfähigkeit nehmen
Armut und soziale Ungleichheit zu. Erwerbsarbeit wird zunehmend
einkommenslos - die ökonomische Entwertung der Arbeit -, gleichzeitig
werden Einkommen in Form steigender Kapitalerträge zunehmend ohne
Arbeit erzielt.
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Stand: 2.07.2007
Der gemeinnützige Verein hat sich zum Ziel gesetzt, unsere
Gesellschaft mit Hilfe elektronischer Mittel effizienter zu gestalten.
Damit für das wahre Leben mehr Zeit bleibt. Wir tun dies insbesondere
durch:
- die Förderung und Effizienzsteigerung
des ehrenamtlichen und gemeinnützigen Engagements der
Bürgergesellschaft durch eine bedürfnisgerechte Nutzung von
Informations- und Kommunikationstechnologie
- die Steigerung von Partizipation und Teilhabe der Bürger an der Gesellschaft mit Hilfe elektronischer Mittel
- die
Förderung der Erforschung der Einsetzbarkeit von elektronischen
Organisationsmittel für Vereine und Gruppen mit Schwerpunkt auf der
Möglichkeit zur elektronisch gestützten Entscheidungsfindung.
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Stand: 2.07.2007
Beim
Hambacher Fest vom 27. Mai 1832 handelt es sich um die erste politische
Volksversammlung der neueren deutschen Geschichte, an der 20.000 bis
30.000 Menschen der unterschiedlichsten sozialen Gruppen teilnahmen.
Dieser Versammlung kommt in mehrerer Hinsicht große Bedeutung für
unsere gesellschaftliche Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu: Vom
Hambacher Fest gingen wesentliche Anstöße zur deutschen Einheits- und
Freiheitsbewegung und damit zur demokratischen Tradition unseres Landes
aus. Geprägt wurde das Fest durch das friedfertige Verhalten seiner
Teilnehmer, seinen kommunikativen Charakter und nicht zuletzt durch die
Vielfalt der vorgetragenen Positionen.
Bei den etwa 33 Rednern auf dem Hambacher Fest
handelte es sich um Entscheidungsträger aus verschiedenen
gesellschaftlichen Bereichen, die sich in zunehmendem Maße in ihren
Wirkungsmöglichkeiten beschnitten sahen. Sie sprachen vor einem
Publikum, das sich zu einem großen Teil in bedrückenden
wirtschaftlichen Verhältnissen befand. Ihr Ziel war es, sowohl Wege aus
der gegenwärtigen Misere aufzuzeigen, als auch umfassende Entwürfe für
ein liberales, friedliches, solidarisches, gerechtes und glückliches
Miteinander der Bürger wie der europäischen Völker untereinander zu
liefern.
Die Positionen der Hambacher Redner sind heute
aktueller denn je. Sie bilden 175 Jahre nach dem Ereignis und im ersten
Jahrzehnt des neuen Jahrtausends den Ausgangspunkt dafür, Stellung zu
beziehen zur Fortentwicklung der demokratischen Kultur in Deutschland
und Europa.
Unsere Gesellschaft bedarf konkreter Entscheidungen
wie auch visionärer Entwürfe von einflussreichen Persönlichkeiten aus
allen gesellschaftlichen Bereichen.
Dr. Frauke Volkland, Historikerin, Neustadt/Weinstr.
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Stand: 2.07.2007
dropping knowledge encourages social change.
Using advanced web technologies,
the initiative with offices in Berlin, Germany and Cambridge, MA, USA, links the voices
of individuals and organizations.
The web-platform enables the global public to ask and
answer questions, exchange ideas, and start initiatives around the most pressing issues
of our time.
Events like the Table of Free Voices, campaigns like "ask yourself" and
projects in cooperation with different partners create a meaningful bridge between the on
and offline worlds.
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Stand: 2.07.2007
Friede durch gerechte Entwicklungspolitik
Aktion
Selbstbesteuerung e.V. ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein mit ca. 150 Frauen und Männern, die sich
auf besondere Weise
für mehr Gerechtigkeit in der Einen Welt einsetzen. Wir zahlen 2-3%
unseres Einkommens als "freiwillige Entwicklungssteuer", weil wir uns
nicht damit abfinden wollen, dass mindestens 1 Milliarde Menschen in
auswegsloser Armut leben müssen, obwohl der erwirtschaftete Wohlstand
weltweit ständig steigt.
Grundlage unserer Arbeit ist die
Überzeugung,daß jeder Mensch das Recht hat, über sich selbst zu
bestimmen und frei von materieller Not ein Leben zu suchen, das den
eigenen Wünschen entspricht, gleichzeitig aber sozial und ökologisch
verträglich ist.
Unsere "Steuer" fließt zunächst in
die Vereinskasse. Auf unseren Mitgliederversammlungen beraten wir
gemeinsam, für welche konkreten Projekte dieses Geld ausgegeben werden
soll.
Wir unterstützen:
-
bewusstseinsbildende Arbeit im Inland und
-
kleine Selbsthilfeprojekte im Ausland
Beispiele dafür finden Sie unter "Was wir tun".
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Stand: 2.07.2007
Langfristiges Denken in der Welt von heute
Der Weltzukunftsrat ist eine neue Stimme in der
globalen politischen Arena – eine Stimme, die sich auf unsere
gemeinsamen menschlichen Werte stützt, um für die Rechte zukünftiger
Generationen einzutreten und sicherzustellen, dass die Menschheit jetzt
für eine nachhaltige Zukunft handelt.
Im Angesicht globaler Herausforderungen
Obwohl wir viele der Probleme, mit
denen wir gegenwärtig konfrontiert sind, mit den uns verfügbaren
Mitteln lösen könnten, scheinen die bestehenden Regierungssysteme
bisher unfähig, ihnen angemessen zu begegnen und vorhandene Lösungen
umzusetzen. Der World Future Council wird diese erfolgreichen
Strategien identifizieren und durch bestehende Netzwerke, die tausende
parlamentarische Abgeordnete und Organisationen der Zivilgesellschaft
weltweit umfassen, verbreiten. Dabei vertritt er nicht eine Ideologie,
eine Nation, eine Regierung oder eine politischen Partei, sondern ein
einziges Anliegen: unsere gemeinsame Zukunft.
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"Wenn einer Glück hat verläuft das Leben
wie die Evolution.
Beide beginnen als
physisches, und enden als geistiges
Abenteuer."
Rupert Riedl
(*22.02.1925 - †18.09.2005)
Kein Ende der Genesis
Wir und unsere Staaten
von Rupert Riedl, Werner J. Patzelt (2004)
Kurzbeschreibung
| Rupert Riedl liefert einen
Beitrag, der in den Diskussionen sowohl um nationale wie auch eine
europäische Verfassung nicht ungehört bleiben wird. Niemand, der
politisch interessiert ist und auch über die Grenzen der Politik
hinausdenkt, wird an diesem Diskussionsbeitrag vorbeikommen. |
"Es geht um einen neuen Gesellschaftsvertrag. Biologie, Evolutions und
evolutionäre Erkenntnistheorie haben uns in letzten Jahrzehnten viel
Neues über die Ausstattung des Menschen, sein angeborenes
Sozialverhalten und seine Tricks in Gesellschaft und Politik verstehen
gemacht. Rousseau’s Sozialvertrag aus der Aufklärung im 18. Jahrh. war
ein großer Schritt zur Befreiung; aber 200 Jahre Aufklärung haben zu
einer Machbarkeits-Ideologie geführt, die übers Ziel schießt; uns
überschätzen, Natur und Kultur untergraben macht.
Es geht darum um eine
„Abklärung“, die uns, auch mit einer modernen
Politologie, in unsere Grenzen fassen lässt.
Daraus ergeben sich Konsequenzen, die von Gesellschaft und Politik ein
neues Gegenüber zur Einzelkreatur, zu Bildung und Kultur verlangen, die
letzt-Endes die Unsicherheiten in den Völker- und
Menschenrechtsbestimmungen beheben.
Denn wenn es noch immer umstritten sein soll diese aus Ideologien
oder dem christlichen „Naturrecht“ begründen zu können, aus unserer
menschlichen Ausstattung kann man es nicht nur, man muss es."
Mehr zu Rupert Riedl unter
wikipedia.org
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iki
Kommunikationswissenschaftler, der den
Grundsatz prägte, man könne nicht nicht kommunizieren.
Jürgen Habermas
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