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Prinzip Menschlichkeit

Albert Reinhardt  
«  vom 4.07.2007  

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Zur Gruppenhaftigkeit des Menschen

Die Evolution hat den Menschen zu einem Gruppenwesen entwickelt. Ebenso wie die blinden Wissenschaftler in Bezug zum Elefanten blind sind, sind wir "blind" dafür, auf welche Probleme wir in Zukunft stoßen werden, dennoch sind wir, als Gruppenwesen, im Grunde zu deren Lösung sehr gut ausgestattet. Diese Ausstattung ist uns als Anlage in die Wiege gelegt und lenkt uns bereits auf vorbewußter Ebene.
Unserer genetische Ausstattung,  erwartet sozusagen, dass wir als Menschen,  auf ein Umfeld stoßen, innerhalb dessen es uns möglich sein würde,  erfolgreich zu agieren, weil wir in der Lage sind
  • handlungsorientiert zu denken,
  • uns miteinander kommunikativ, über unsere Wahrnehmungen und Ideen, auszutauschen können und
  • einer Gemeinschaft angehören in welcher wir anerkannt sind.
Betrachtet man, diese in jedem von uns genetisch fixierten Möglichkeiten und Vorausetzungen,  Probleme gemeinsam  in einer (kleinen) Gruppe zu bewältigen, als  etwas ursprünglich "Ganzes", so ergibt diese "Modell-Gruppen"-Perspektive auch einen neuen Sinnzusammenhang für das einzelne Individuum in der heutigen Massengesellschaft.

Das Ziel und der Weg dahin sind es, Strukturen zu bauen und Rahmenbedingungen zu setzen, innerhalb derer wir uns als Menschen bestmöglich entfalten können, um so die Krise der Gesellschaft zu überwinden.

Die Rückbindung an die Gruppe


 

 religio

Die Welt aus der Gruppen-Perspektive betrachtet

Das Wort religio hatte im Lateinischen die unterschiedlichsten Bedeutungen: "Gottesfurcht", "Frömmigkeit", "Heiligkeit", aber auch "Rücksicht", "Bedenken", "Skrupel", "Pflicht", "Gewissenhaftigkeit" oder "Aberglaube"

Nach Cicero (De Natura Deorum 2, 72; 1. Jh. v. Chr.) geht religio zurück auf relegere, was wörtlich "wieder auflesen, wieder aufsammeln, wieder aufwickeln", im übertragenen Sinn "bedenken, Acht geben" bedeutet. 

Etwa 350 Jahre nach Cicero führt der christliche Apologet Lactantius (Divinae Institutiones 4, 28) das Wort religio dagegen zurück auf religare: "an-, zurückbinden". Mögliche ursprüngliche Bedeutungen von "Religion" sind demnach "frommes Bedenken" oder die "Rückbindung" an einen von Gläubigen an- bzw. wahrgenommenen universellen göttlichen Ursprung oder an sonstiges Höheres."

Als "Rückbindung" an ein "sonstiges Höheres",  könnte beispielsweise auch die genetisch fixierte, emotionale Bindungsbereitschaft an andere Gruppenmitglieder, bzw. an die  Gruppe gesehen werden. Das Gefühl von Empowerment  könnte, als die Reaktion unseres menschlichen "Gruppen-Belohnungssystems" gesehen werden, welches nach einem  gelungenen kommunikativen Abstimmungs- und "Ver-Handlungs-Prozess" einen inklusiven Impuls zum gemeinsamen Handeln  verstärkt indem es den Gruppenmitgliedern zugleich ein (gemeinsames) Gefühl vermiitelt, nicht nur "befähigt zu sein" zu handeln, sondern sich auch stark und ermächtigt zu fühlen, dies dann auch wirklich zu tun.
Das Bedürfnis und die Fähigkeit zum 
"Empowerment"  und der damit einhergehenden "Rückbindung" an etwas Höheres,- nicht nur der Gruppe, sondern z.B. auch einer gemeinsamen  Aufgabe oder Idee, scheint z. Z. ,  innerhalb unserer säkularen, gesellschagftlichen Makro-Strukturen, nicht (mehr) hinreichend befriedigt  werden zu können.

DIE ZEIT vom 14. September 2006 / Nr. 38 WISSEN / Seite 43
Ethik ohne Gott
von Philip Kitcher
» ethik_ohne_gott.pdf


Schimpansen können selbstlos sein

Altruismus gibt es demnach nicht nur bei Menschen

Berliner Zeitung  vom 27.06.2007
Wissenschaft - Seite 12

Kerstin Viering

 

Prinzip Menschlichkeit
von Joachim Bauer


Aus einer Rezension des humanistischen Pressedienst Evolutionstheorie
28 Nov 2006 -10:07 Nr. 595

Fazit:

Die Erkenntnisse der Neurobiologie lassen hoffen:

nicht die Religionen, noch die hehre Vernunft  sind es, die den Menschen zum „menschlich" sein erziehen müssen.

Die humanistischen Prinzipien und Werte haben ihre Grundlage im Gegenteil im Wesentlichen in der angeborenen Natur des Menschen.

Sie erhalten somit ihre Legitimation über den einfachen Anspruch, dieser Natur auch gerecht zu werden.

Zum einen wäre es daher notwendig, die angeborene Natur des Menschen und die daraus erwachsenden Bedürfnisse zu erkennen, und zum anderen, sie in der Erziehung nicht zu unterdrücken, sonder frei zur Entfaltung zu bringen.

Vielleicht ist dies die wichtigste Erkenntnis, die sich aus „Prinzip Menschlichkeit" ziehen lässt.

Anna Ignatius

Zur Internet Seite von Prof. Dr. med. Joachim Bauer, Freiburg

Lob der Schule
Sieben Perspektiven für Schüler, Lehrer und Eltern




Übersetzung einiger Folien und Übersichten aus dem Trainings-Manual von
Norm Green

¨Kooperatives Lernen bedeutet, dass sich Schülerinnen und Schüler gegenseitig bei der Arbeit unterstützen und gemeinsam zu Ergebnissen gelangen.

Dies geschieht in Partner- oder Gruppenarbeit .

In gut strukturierten Lerngruppen wird unter Zuhilfenahme von zahlreichen Methoden ein hohes Aktivierungsniveau der Lernenden erreicht mit nachhaltigen Erfolgen im kognitiven Bereich.

Problemlöse- und Sozialkompetenz werden gleichermaßen aufgebaut und führen häufig zu einem positiveren Selbstbild der Lernenden. Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Arbeit in Gruppen ist das Schaffen eines förderlichen sozialen Klimas mit positiven Abhängigkeiten unter den Gruppenmitgliedern.¨



 

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit, sei hier auf einige Vorreiter und Anstifter  gesellschaftlicher Lern- und Suchprozesse hingewiesen, die das Ziel verfolgen Empowerment neu zu etablieren.


Berliner Zeitung
NUMMER 153| Mittwoch, 4. Juli 2007 Seite 27

HUMBOLDT-UNIVERSITÄT

HU PLANT KOOPERATIONSVERTRÄGE MIT SCHULEN ABZUSCHLIESSEN, UM DIE ZUSAMMENARBEIT ZU VERSTÄRKEN

Partner in der Bildung

von Jan Steeger

Schülerportal der Humboldt-Universität

http://www.hu-berlin.de/schueler


2002 nannte sich PSI-21 noch "PSI-Demokratie"
   www.rewi.hu-berlin.de/Lehrstuehle/Schuppert/demo_psi.htm


Stand: 2.07.2007

Giordano Bruno Stiftung


"Die Giordano Bruno Stiftung (Stiftung zur Förderung des evolutionären Humanismus) sammelt neuste Erkenntnisse der Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften, um ihre Bedeutung für das humanistische Anliegen eines "friedlichen und gleichberechtigten Zusammenlebens der Menschen im Diesseits" herauszuarbeiten.

Ziel der Stiftung ist es, die Grundzüge eines naturalistischen Weltbildes sowie einer säkularen, evolutionär- humanistischen Ethik/Politik zu entwickeln und einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen."


 Informationen zur Stiftung finden Sie auf der zentralen GBS-Website:

www.giordano-bruno-stiftung.de
Projektseite "Leitkultur-Humanismus und Aufklärung"
www.schmidt-salomon.de


Stand: 2.07.2007

Selbsthilfe und Selbstunternehmung in der Bürgergesellschaft -
Zivilgesellschaftliches Engagement und
Selbstorganisation als Zukunftsmodell

Empowerment-Kongress 2007

an der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH)
vom 19. bis 21. September 2007


Kongress-Aufruf


www.kongress2007.de

Ausgangslage: Die gegenwärtige wirtschaftliche und strukturelle Entwicklung erzeugt
zunehmend ungeschützte Lebensverhältnisse. Damit einher gehen das Auseinanderdriften
von Bildungs- und Einkommenschancen sowie die Erosion gemeinsamer Werte.
Viele Menschen finden sich unversehens am unteren Rand der Gesellschaft wieder - abgeschrieben, ausgesondert und überflüssig. Ihre Möglichkeit zur gesellschaftlichen Teilhabe schwindet rasch. Dabei liegt Arbeit auf fast allen Gebieten unserer Gesellschaft brach. Sie ist für den Einzelnen indes kaum zugänglich, weil es offenbar an politischen Visionen und Willen, an professionellem Wissen und angepassten Netzwerken mangelt.

Empowerment: Umsteuern ist da am ehesten möglich, wo die Menschen ihren Lebensmittelpunkt haben, nämlich vor Ort. Dort benötigen sie Ermutigung und niedrigschwellige, flexible und lebensfreundliche Förderbedingungen, kurz Empowerment. Durch den Empowerment-Kongress, der Selbstbemächtigung der Bürger auf lokaler Ebene, soll eine breite Diskussion auf wissenschaftlicher und professioneller Ebene entfacht werden, auf welche Art sich die Bürgergesellschaft durch Selbsthilfe und Selbstunternehmung im Sinne einer solidarischen Ökonomie ("Think global, act local!") nachhaltig und konvivial organisieren kann.

Drei zentrale Fragen:

  • Rapider Umbau des Sozialstaats: Was kann lokale Selbstbemächtigung und Selbstorganisation bewirken?
  • Stärkung der zivilgesellschaftlichen Selbsthilfe und Selbstunternehmung: Welche ökonomischen und ökologischen, aber auch ideellen und spirituellen Rahmenbedingungen sind notwendig?
  • Empowerment und Professionalität: Welche fachlichen und berufspolitischen Neu-Orientierungen sind erforderlich?

 
Adressaten: Der Kongress richtet sich an Professionelle aus den Bereichen Soziale Arbeit, Gesundheit, Bildung, Psychotherapie und bürgerschaftliches Engagement ebenso wie an Studierende und engagierte Laien. Angesprochen sind gleichermaßen Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik und den Verbänden sowie aus Profit- und Non-Profitunternehmen.

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Empowerment - Philosophie und Handwerkszeug

Meinrad M. Armbruster (2007): Vortrag am 2. Mai 2007 zur Eröffnung der Ringvorlesung „Empowerment“ an der Hochschule Magdeburg - Stendal (FH)


Stand: 2.07.2007
Norbert Herriger

Grundlagentext Empowerment

1. Definitionen von Empowerment

"Die Menschen stärken", "Ressourcen fördern", "personale und soziale Kompetenzen (weiter-)entwickeln" – Stichworte wie diese verweisen auf ein Handlungskonzept, das in den letzten Jahren zum Fixstern am Himmel der psychosozialen Arbeit avanciert ist: das Empowerment-Konzept. Ursprünglich eine Importware aus dem Bereich der Sozialen Bewegungen, der Gesundheitspsychologie und der gemeindebezogenen sozialen Arbeit der USA gehört dieses Konzept heute zu den Kursgewinnern auf dem psychosozialen Ideenmarkt. Es hat in der Sozialpädagogik, der psychotherapeutischen Arbeit, in der Gesundheitsförderung und der Familienpädagogik Eingang in die Reformdebatte gefunden und vielfältige Modellprojekte stimuliert. In der Literatur finden sich viele Versuche, das was Empowerment (wörtlich übersetzt: Selbstbemächtigung; Selbstbefähigung; Stärkung der Eigenkräfte) ausmacht, auf den Begriff zu bringen. Gemeinsam ist allen Definitionsangeboten eines: Der Begriff Empowerment steht heute für alle solchen Arbeitsansätze in der psychosozialen Praxis, welche die Menschen zur Entdeckung der eigenen Stärken ermutigen und ihnen Hilfestellungen bei der Aneignung von Selbstbestimmung und Lebensautonomie vermitteln wollen. Ziel der Empowerment-Praxis ist es, die vorhandenen (wenn auch vielfach verschütteten) Fähigkeiten der Menschen zu kräftigen und Ressourcen freizusetzen, mit deren Hilfe sie die eigenen Lebenswege und Lebensräume selbstbestimmt gestalten können. Empowerment - auf eine kurze Formel gebracht - ist das Anstiften zur (Wieder-)Aneignung von Selbstbestimmung über die Umstände des eigenen Lebens.


Stand: 2.07.2007

Das bedingungslose Grundeinkommen

Der Impuls

Der Vorschlag, ein allgemeines Grundeinkommen in Verbindung mit einer Umstrukturierung des Steuerwesens - von der Ertrags- zur Konsumbesteuerung - einzuführen, hat in der breiten Öffentlichkeit sowohl Zustimmung als auch Ablehnung hervorgerufen. Was sind die Gründe für dieses geteilte Echo?

Bedingungsloses Grundeinkommen bedeutet: für jeden einzelnen gibt es Freiraum zur Selbstbestimmung. Eine solche Idee macht Mut: ist es an der Zeit, einen solchen Schritt zu wagen?

Die Ausgangslage

Mit dem auf innovativem Geist beruhenden technischen Fortschritt haben wir im wirtschaftlichen Leben einen enormen Zuwachs an Produktivität erzielt. Die Folgen des technischen Fortschritts scheinen jedoch paradox: trotz gestiegener Produktions- und Versorgungsfähigkeit nehmen Armut und soziale Ungleichheit zu. Erwerbsarbeit wird zunehmend einkommenslos - die ökonomische Entwertung der Arbeit -, gleichzeitig werden Einkommen in Form steigender Kapitalerträge zunehmend ohne Arbeit erzielt.

Stand: 2.07.2007

Verein zur Förderung der elektronisch
organisierten Bürgergesellschaft e.V.


Der gemeinnützige Verein hat sich zum Ziel gesetzt, unsere Gesellschaft mit Hilfe elektronischer Mittel effizienter zu gestalten. Damit für das wahre Leben mehr Zeit bleibt. Wir tun dies insbesondere durch:

  • die Förderung und Effizienzsteigerung des ehrenamtlichen und gemeinnützigen Engagements der Bürgergesellschaft durch eine bedürfnisgerechte Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie
  • die Steigerung von Partizipation und Teilhabe der Bürger an der Gesellschaft mit Hilfe elektronischer Mittel
  • die Förderung der Erforschung der Einsetzbarkeit von elektronischen Organisationsmittel für Vereine und Gruppen mit Schwerpunkt auf der Möglichkeit zur elektronisch gestützten Entscheidungsfindung.

Stand: 2.07.2007

Hambacher Anstöße

Beim Hambacher Fest vom 27. Mai 1832 handelt es sich um die erste politische Volksversammlung der neueren deutschen Geschichte, an der 20.000 bis 30.000 Menschen der unterschiedlichsten sozialen Gruppen teilnahmen. Dieser Versammlung kommt in mehrerer Hinsicht große Bedeutung für unsere gesellschaftliche Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu: Vom Hambacher Fest gingen wesentliche Anstöße zur deutschen Einheits- und Freiheitsbewegung und damit zur demokratischen Tradition unseres Landes aus. Geprägt wurde das Fest durch das friedfertige Verhalten seiner Teilnehmer, seinen kommunikativen Charakter und nicht zuletzt durch die Vielfalt der vorgetragenen Positionen.

Bei den etwa 33 Rednern auf dem Hambacher Fest handelte es sich um Entscheidungsträger aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen, die sich in zunehmendem Maße in ihren Wirkungsmöglichkeiten beschnitten sahen. Sie sprachen vor einem Publikum, das sich zu einem großen Teil in bedrückenden wirtschaftlichen Verhältnissen befand. Ihr Ziel war es, sowohl Wege aus der gegenwärtigen Misere aufzuzeigen, als auch umfassende Entwürfe für ein liberales, friedliches, solidarisches, gerechtes und glückliches Miteinander der Bürger wie der europäischen Völker untereinander zu liefern.

Die Positionen der Hambacher Redner sind heute aktueller denn je. Sie bilden 175 Jahre nach dem Ereignis und im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends den Ausgangspunkt dafür, Stellung zu beziehen zur Fortentwicklung der demokratischen Kultur in Deutschland und Europa.

Unsere Gesellschaft bedarf konkreter Entscheidungen wie auch visionärer Entwürfe von einflussreichen Persönlichkeiten aus allen gesellschaftlichen Bereichen.

Dr. Frauke Volkland, Historikerin, Neustadt/Weinstr.  


Stand: 2.07.2007

dropping knowledge

dropping knowledge encourages social change.
Using advanced web technologies, the initiative with offices in Berlin, Germany and Cambridge, MA, USA, links the voices of individuals and organizations.

The web-platform enables the global public to ask and answer questions, exchange ideas, and start initiatives around the most pressing issues of our time.

Events like the Table of Free Voices, campaigns like "ask yourself" and projects in cooperation with different partners create a meaningful bridge between the on and offline worlds.

Stand: 2.07.2007

Aktion Selbstbesteuerung e.V.

     Friede durch gerechte Entwicklungspolitik 


Aktion Selbstbesteuerung e.V. ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein mit ca. 150 Frauen und Männern, die sich auf besondere Weise für mehr Gerechtigkeit in der Einen Welt einsetzen. Wir zahlen 2-3% unseres Einkommens als "freiwillige Entwicklungssteuer", weil wir uns nicht damit abfinden wollen, dass mindestens 1 Milliarde Menschen in auswegsloser Armut leben müssen, obwohl der erwirtschaftete Wohlstand weltweit ständig steigt.

Grundlage unserer Arbeit ist die Überzeugung,daß jeder Mensch das Recht hat, über sich selbst zu bestimmen und frei von materieller Not ein Leben zu suchen, das den eigenen Wünschen entspricht, gleichzeitig aber sozial und ökologisch verträglich ist.

Unsere "Steuer" fließt zunächst in die Vereinskasse. Auf unseren Mitgliederversammlungen beraten wir gemeinsam, für welche konkreten Projekte dieses Geld ausgegeben werden soll.

Wir unterstützen:

  • bewusstseinsbildende Arbeit im Inland und
  • kleine Selbsthilfeprojekte im Ausland

Beispiele dafür finden Sie unter "Was wir tun".

Stand: 2.07.2007

Der Weltzukunftsrat


Langfristiges Denken in der Welt von heute

Der Weltzukunftsrat ist eine neue Stimme in der globalen politischen Arena – eine Stimme, die sich auf unsere gemeinsamen menschlichen Werte stützt, um für die Rechte zukünftiger Generationen einzutreten und sicherzustellen, dass die Menschheit jetzt für eine nachhaltige Zukunft handelt.


Im Angesicht globaler Herausforderungen

Obwohl wir viele der Probleme, mit denen wir gegenwärtig konfrontiert sind, mit den uns verfügbaren Mitteln lösen könnten, scheinen die bestehenden Regierungssysteme bisher unfähig, ihnen angemessen zu begegnen und vorhandene Lösungen umzusetzen. Der World Future Council wird diese erfolgreichen Strategien identifizieren und durch bestehende Netzwerke, die tausende parlamentarische Abgeordnete und Organisationen der Zivilgesellschaft weltweit umfassen, verbreiten. Dabei vertritt er nicht eine Ideologie, eine Nation, eine Regierung oder eine politischen Partei, sondern ein einziges Anliegen: unsere gemeinsame Zukunft.



"Wenn einer Glück hat verläuft das Leben wie die Evolution.
Beide beginnen als physisches, und enden als geistiges Abenteuer."

Rupert Riedl
(*22.02.1925 - †18.09.2005)

Kein Ende der Genesis
Wir und unsere Staaten

   von Rupert Riedl,  Werner J. Patzelt  (2004)

  Kurzbeschreibung

Rupert Riedl liefert einen Beitrag, der in den Diskussionen sowohl um nationale wie auch eine europäische Verfassung nicht ungehört bleiben wird. Niemand, der politisch interessiert ist und auch über die Grenzen der Politik hinausdenkt, wird an diesem Diskussionsbeitrag vorbeikommen.

"Es geht um einen neuen Gesellschaftsvertrag. Biologie, Evolutions und evolutionäre Erkenntnistheorie haben uns in letzten Jahrzehnten viel Neues über die Ausstattung des Menschen, sein angeborenes Sozialverhalten und seine Tricks in Gesellschaft und Politik verstehen gemacht. Rousseau’s Sozialvertrag aus der Aufklärung im 18. Jahrh. war ein großer Schritt zur Befreiung; aber 200 Jahre Aufklärung haben zu einer Machbarkeits-Ideologie geführt, die übers Ziel schießt; uns überschätzen, Natur und Kultur untergraben macht.

Es geht darum um eine „Abklärung“, die uns, auch mit einer modernen Politologie, in unsere Grenzen fassen lässt.

Daraus ergeben sich Konsequenzen, die von Gesellschaft und Politik ein neues Gegenüber zur Einzelkreatur, zu Bildung und Kultur verlangen, die letzt-Endes die Unsicherheiten in den Völker- und Menschenrechtsbestimmungen beheben.

 Denn wenn es noch immer umstritten sein soll diese aus Ideologien oder dem christlichen „Naturrecht“ begründen zu können, aus unserer menschlichen Ausstattung kann man es nicht nur, man muss es."

Rupert Riedl  


   Mehr zu Rupert Riedl unter  wikipedia.org










Paul Watzlawick 

iki

    Kommunikationswissenschaftler, der den Grundsatz prägte, man könne nicht nicht kommunizieren.

 Siegmund Freud

 Jürgen Habermas

    

  Niklas Luhmann » 

  


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