Hätten
Sie Interesse, sich an der Diskussion, Gestaltung und dem
Aufbau
neuer Beteiligungsstrukturen zu beteiligen, die sich an
folgendem "Grobkonzept" orientieren?
Um "NIMBY-Reaktionen",
und die damit verbundenen Rechtstreitereien oder gar
langjährige
"Nachbarschaftskriege" zu vermeiden, sollten
Kommunikationsprozesse,
möglichst von Anfang an und "von unten", gemeinsam mit und
zwischen den Bürgern gefördert werden.
ISBN 978-3-87994-781-2
| Mai 2011 |
Bundesministerium für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung (BMVBS)
Vorbereitungsphase:
„Ein
tragfähiges Fundament schaffen
Schon mit den ersten Schritten zur Vorbereitung des Regionalen
Energiekonzepts werden wichtige Weichen gestellt.
Vor der inhaltlichen, energiefachlichen Arbeit steht zunächst
einmal
Überzeugungsarbeit:
Es müssen die relevanten Akteure und Institutionen gefunden
und eingebunden werden. Zentral ist daher vor allem der Aufbau eines
möglichst umfassenden Netzwerks an Akteuren.
Dies setzt die Organisation des Prozesses genauso voraus wie die
Entwicklung von geeigneten Kommunikationsverfahren.
Schließlich ist bereits zu diesem frühen Zeitpunkt
die Frage wichtig, wie das Konzept finanziert werden kann.
Um
Verbindlichkeit und dauerhafte Tragfähigkeit dieses
vorbereitenden Projektrahmens zu sichern, wäre ein
öffentlichkeitswirksamer Beschluss der politischen und
energiewirtschaftlichen Akteure zur Erarbeitung eines Regionalen
Energiekonzepts ein sichtbarer Meilenstein und Impuls zur weiteren
Konzeptbearbeitung.“ - Seite 30
-
2.
Themenbereich
Unter
einer falschen Grundannahme zog Garrett Hardin falsche
Schlüsse, welche er tragischerweise, 1968 mit dem Buch "The
Tragedy of Commons"
verbreitete. (zu deutsch: Die
Tragik der Allmende) So wurden falsche Leitbilder generiert,
welche sich über Jahrzehnte, bis heute, nicht nur in den
Köpfen von Politikern fortgepflanzt zu haben scheinen und die
Richtung politischer Entscheidungen nach wie vor stark beeinflussen.
Ließen
sich die, von Elinor
Ostrom als Resümee ihrer Forschung
genannten
Prinzipien, für erfolgreiche Lösungen
von lokalen Allmendeproblemen, auch als Kriterien, zur
Tauglichkeitsüberprüfung neuer Konzepte,
politischer Beteiligungsprozesse, zugrunde legen?
Klar
definierte Grenzen und
einen wirksamen Ausschluss von externen
Nichtberechtigten.
Regeln
bezüglich
der Aneignung und der Bereitstellung der Allmenderessourcen
müssen den lokalen Bedingungen angepasst sein.
Die
Nutzer können
an Vereinbarungen zur Änderung der Regeln teilnehmen, so dass
eine bessere Anpassung an sich ändernde Bedingungen
ermöglicht wird.
Die
Selbstbestimmung der
Gemeinde wird durch übergeordnete Regierungsstellen anerkannt.
Wären
diese
Prinzipien
als "Common Sence" auch beim
Aufbau von strukturierten
Bildungslandschaften durch die
Selbstorganisation von Kiez- und Bezirks-
Entwicklungsschulen hilfreich?
"Wir haben in den letzten Jahren wie verrückt die Vernetzung
in der Welt erhöht. Wir haben alles dafür getan, dass
Wirkungen keine Reichweitenbegrenzungen mehr haben. Ich bin als
Entscheider in der Situation, dass ich Dinge verantworten muss, deren
Reichweite ich schwer verantworten kann. (...)
Das
Interview führte Timur
Diehn.
„Die
Realität muss Vorrang vor PR haben,
denn die Natur kann nicht ausgetrickst
werden.“
(So
lautet der Schlussappell des Physiker und Nobelpreisträgers Richard
P. Feynman,
in seinem Bericht zu den Ursachen des
Challenger-Unglücks 28. Januar 1986)
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Bücher und Hintergründe ===============
"Ob
ein Mensch aus egoistischen oder altruistischen Motiven handelt,
lässt sich von außen nicht erkennen. Bei der Frage,
was den Menschen im Innersten (an)treibt, spielen
Glücksbotenstoffe, intuitives Verstehen und Empathie und auch
das Aggressionssystem eine entscheidende Rolle. Über
menschlicheGrundmotivationenaus
Sicht der Hirnforschung." www.forschung-und-lehre.de/ [Forschung & Lehre hrsg.
vom Deutschen
Hochschulverband) 01 | Januar 2012]